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6. bis 15.10.2013

 

 

 

 

 

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Heilige Adelheid von Vilich

Zweite Stadtpatronin von Bonn

Foto: Axel Gläser

Geboren um 970 auf Burg Geldern, verlebte Adelheid im Kreise ihrer vier Geschwister eine glückliche Kindheit. Schon früh wurde sie dem Stift bei St. Ursula in Köln zur Erziehung übergeben. Als die frommen Eltern nach dem Tode ihres einzigen Sohnes auf dessen Erbe im Auelgau ein Damenstift errichteten, setzten sie Adelheid vor 987 als dessen erste Äbtissin ein. Ihre große Liebe zum Gottesdienst, ihre Sorge um das Schulwesen und ihre Hingabe im Dienste der Armen und Kranken machten Stift Vilim zu einem vielbesuchten Mittelpunkt. Nach dem Tode ihrer Eltern wandte sie sich noch inniger Gott zu und führte, nachdem sie die strenge Regel der Benediktinerinnen ein Jahr lang in aller Stille im eigenen Leben erprobt hatte, diese in ihrem Kloster ein.

 

Nach dem Tode ihrer Schwester Bertrada, der Äbtissin von Maria im Kapitol in Köln, erwirkte Erzbischof Heribert im Jahre 1000 beim Kaiser ihre Ernennung zur Äbtissin auch dieses Klosters. Hier wurde sie zu seiner getreuen Helferin in der Bewältigung der schweren sozialen Nöte, die durch die Jahrtausendwende und die Hungersnöte der Jahre 1000, 1005, 1006 und 1009 über Land und Stadt hereinbrachen. Sie starb wohl 1015 nach kurzer Krankheit eines gottseligen Todes, betrauert vom Erzbischof und allem Volke, und wurde am 5. Februar nach Vilich überführt.

 

Foto: Axel Gläser

Gott selbst sorgte für ihre Verherrlichung. Der Heilung eines Blinden, gleich am 30. Tage nach ihrem Tode, folgten viele andere Wunder. Die alsbald einsetzende Verehrung hat mit Billigung der Kirche ununterbrochen bis in unsere Zeit angehalten.

In ihrer frohen Hingabe an Gott, ihrem liebenden Dienst an der Jugend, an den Armen und den Kranken, ist diese tatkräftige Frau zu einem Vorbild auch unserer Zeit geworden.

 

Aus dem Hirtenwort von Josef Kardinal Frings anlässlich der Verkündigung der Heiligsprechung der Adelheid von Vilich am 8. Juni 1966

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