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31.07.2011 |
Stadtdekanat Bonn
Sogar aus Westfalen und der Schweiz kommen die Pilger
Stadtdechant lädt zum Fest der Stadtpatrone ein
Am
9. Oktober 2011 ist es wieder soweit: Auf die Bitte des Bezirksbürgermeisters
und nach drei donnernden Schlägen werden die Türen der Gruft unter dem Bonner
Münster mit Fanfarenklängen geöffnet. Zehn Tage sind Pilger aus nah und fern
eingeladen, über den Pilgerweg zum Schrein der Bonner Stadtpatrone Cassius und
Florentius zu ziehen. In diese Schar reiht sich auch der Rat der Stadt ein, für
den der Oberbürgermeister das Kerzenopfer darbringt, wie es seit dem Mittelalter
bezeugt ist.
„Gott ist immer größer“ ist das Leitwort der diesjährigen
Festdekade, welches von Ignatius von Loyola stammt. Dieses Motto ist auch das
Zeugnis der Bonner Stadtpatrone, die den römischen Kaiser nicht als Gott anbeten
wollten und dies mit ihrem Leben bezahlten.
Im Wallfahrtsbüro gingen schon Anfang des Jahres die ersten
Anmeldungen ein. Darunter sogar eine Gruppe aus dem westfälischen Coesfeld. Dies
übertreffen derzeit noch die Pilger aus St. Maurice in der Schweiz, wo der
Kommandant unserer Stadtpatrone, der heilige Mauritius (Moritz) verehrt wird.
Aber auch aus Bonn und Umgebung reihen sich Pilger in die mehr als 1300 Jahre
alte Wallfahrtstradition zum Bonner Münster ein, darunter auch das ZdK und das
Sekretariat der Deutschen Bischofskonferenz ebenso wie Hunderte Kinder aus den
Kindertagesstätten und viele andere Gruppen. Weitere Anmeldungen nimmt das
Pilgerbüro gerne entgegen (0228/98588-80, pilgerbuero@stadtpatrone.de)
Zum Fest der Stadtpatrone Cassius und Florentius gehört auch das
Marterfest im Stadtteil Endenich. Am Hang des Kreuzbergs sollen die Soldaten
geköpft worden sein. Dort steht heute die Marterkapelle, wohin die Prozession
nach dem Festhochamt in der Pfarrkirche St. Maria Magdalena zieht.
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