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Fest der Bonner Stadtpatrone

Cassius und Florentius

9. bis 18.10.2011

 

 

 

 

 

 

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Aus der Berichterstattung des Domradios.

 
Seit mehr als 1300 Jahren gibt es die Pilgerstätte der Bonner Stadtpatrone Cassius und Florentius. Über ihren Gräbern entstand eine erste Kapelle und später das Bonner Münster. Von dort aus wuchs die erste "Villa Basilika", der spätere mittelalterliche Stadtkern von Bonn.
Sie waren römische Soldaten und gehörten zur Thebäischen Legion, welche ganz zum Christlichen Glauben konvertierte und den Kaiser nicht mehr als Gott anbeten wollte. Für den römischen Herrscher galt dies als Wehrkraftzersetzung und Widerstand gegen die Staatsgewalt. Nach und nach wurden alle 6.600 Soldaten hingerichtet. Zwei in Bonn an den Hängen des Kreuzbergs: Cassius und Florentius.
Gotteshaus, Kirche, Dom, Münster, Basilika, Pilgerkirche, Stiftskirche... Die Vielfalt des Bonner Münsters übertrifft die Anzahl der Bezeichnungen dieses knapp 1000 Jahre alten Sakralbaus. Es ist ein Ort der Begnung von Gott und Mensch, der durch die Jahrhunderte immer wieder auf den aktellen Stand gebracht wurde. Seiner Aufgabe als Gotteshaus treu geblieben, setzt sich das Münster mit den großen Geistesströmen unseres Kontinentes auseinander, weshalb keine Kunstepoche fehlt. Der Historiker Heinrich Lützeler nannte das Münster daher: Ein Europäisches Monument.
Eindrücke aus den vergangenen Jahren - Slideshow
Über den Gräbern der Märtyrer Cassius und Florentius steht heute das Bonner Münster St. Martin. Hier, und nicht im Römerlager im Norden der heutigen Stadt, entwickelte sich seit der Jahrtausendwende der heutige Stadtkern der ehemaligen Bundeshauptstadt. Es ist die Zeit der schwersten Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian. Warum fühlt sich der mächtige Kaiser Roms von einen religiösen Minderheit bedroht, was warf er ihnen vor? Videoclip: Stadtpatrone

Mit einer "Bötchenstour" auf dem Rhein feierten die Bonner Katholiken am Pfingstmontag ihre neue Stadtpatronin, die Heilige Adelheid. Die Reliquienbüste der Heiligen fuhr dabei ebenso mit, wie die die Büsten der Heiligen Cassius und Florentius aus dem Bonner Münster - und domradio-Reporterin Julia Mahnke. (© dr)

Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher berichtet über den Pilgerweg im Bonner Münster anlässlich des Fest der Stadtpatrone.

Msgr. Wilfried Schumacher berichtet über das Fest der Stadtpatrone Cassius und Florentius in Bonn. Das Fest trägt den Titel: "Helden mit langer Haltbarkeit" und begann am 05.10.2008.

Einem mittelalterlichen Brauch folgend, überbrachte Oberbürgermeisterin Bärbel Dieckmann (SPD) beim Hochamt im Münster am 14. Oktober das Kerzenopfer für den Rat der Stadt.

Uraufführungen kennzeichnen die Festdekade zum Fest der Bonner Stadtpatrone 2007: Zu den Klängen einer von Regionalkantor Markus Karas eigens komponierten Cassius-Florentius-Fanfare leitete Stadtdechant Wilfried Schumacher am Sonntagabend die Eröffnungszeremonie ein. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die beiden Reliquienbüsten, vor zwei Jahren wiedergefunden, zwischenzeitlich restauriert und nun erstmals auch im Brennpunkt der Festlichkeiten. Vor dem Münsteraltar stehend, laden sie die Pilger ein.
© Medientube des Erzbistums Köln

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